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Hashtags, Challenges, erste Videos – im letzten Beitrag haben wir dir bereits einige Ideen für den Start bei TikTok gezeigt. In diesem Beitrag soll es nun mehr die Kommunikation gehen. Genau wie Instagram und Facebook ist TikTok nämlich eine Plattform, die besonders von der Interaktion ihrer Nutzer untereinander lebt.

Im Folgenden findest du daher 5 weitere Ideen.

 

1. Kommunikation und Kooperation

 

Je mehr Follower und Fans du auf TikTok gewinnst, desto wichtiger wird es, dass du auch mit diesen interagierst. Das bedeutet zum Beispiel, dass du verstärkt Fragen in deine Videos integrierst, Kommentare beantwortest und auch Videos von anderen kommentierst. Die Interaktion mit deinen Followern und Fans solltest du immer ein Stückweit als Zusammenarbeit betrachten. Sie geben dir neue Impulse für neuen Input, können ihre Wünsche und ihre Kritik äußern. All dies solltest du immer wahrnehmen, hinterfragen und damit arbeiten. Ein besonders hilfreicher Punkt ist die Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten, das heißt anderen Musikern. Hast du bei deiner Analyse bereits Musikerinnen und Musiker mit ähnlichen Inhalten und Interessen ausfindig gemacht, kannst du diese im nächsten Schritt anschreiben oder ihre Videos kommentieren. Da TikTok es einem nicht erlaubt, direkt Nachrichten zu schicken, solltest du entweder eine Anfrage stellen oder auf eine andere Plattform ausweichen. Emailadresse im Profil angegeben.

Meistens ist es einfach, einen Nutzer oder eine Nutzerin auf Instagram ausfindig zu machen. Erfolgreiche Musikerinnen und Musiker haben oftmals auch ihre Kontaktdaten verlinkt. Wir empfehlen dir jedoch, nicht sofort die Musiker mit den höchsten Zahlen anzuschreiben. Dies kann ein Versuch wert sein, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass du eine Antwort erhältst, höher bei Musikern mit niedrigeren Zahlen.

 

2. Influencer

 

Der nächste Tipp fügt sich direkt an den vorherigen an. Es geht um die Zusammenarbeit mit Influencern. Influencer mit ihrer meist enormen Reichweite bieten eine Möglichkeit, auch deine Reichweite schnell zu steigern. Bevor du einen von ihnen kontaktierst und eine Zusammenarbeit erfragst, solltest du allerdings zwei Dinge tun. Erstens: Analysiere noch einmal deine Zielgruppe und deine Inhalte. Anhand dessen solltest du schauen, welche Influencer es gibt, die eine gute Verbindung zu deiner Zielgruppe haben und ähnliche Inhalte unterstützen. Als Zweites solltest du eine konkrete Idee ausarbeiten, mit der du die jeweilige Person ansprechen möchtest. Das kann eine Challenge, ein Stück aus deinem Song oder ähnliches sein. Wichtig: Es sollte bereits konkret und durchdacht sein. Influencer erhalten oft sehr viele Anfragen. Du musst mit deiner Idee also herausstechen. Die Strategie ist im gleichen Zug auch eine gute Möglichkeit, herauszufinden, wie ‚gut‘ deine Idee bereits wirklich ist. Allerdings solltest du auch bei dieser Strategie Geduld mitbringen. Bekommst du keine Rückmeldung, kann es verschiedene Gründe haben. Manchmal ist es einfacher, weniger bekannte, gerade noch wachsende Nutzerinnen und Nutzer um Rat oder nach einer Zusammenarbeit zu fragen und dann gemeinsam zu wachsen.

Wichtig: Egal mit wem du zusammenarbeitest, lasse deinem Gegenüber immer auch einen gewissen kreativen Freiraum. Neue Ideen bieten viel Potenzial und Influencer haben oftmals schon einen sehr guten Blick dafür, was auf der Plattform ankommt.

Natürlich gibt es auch hier die Möglichkeit, für die Zusammenarbeit Geld auszugeben. Dafür gibt es bestimmte Agenturen, welche Influencer vermitteln und die wir die in unserem Coaching vorstellen können. Konkrete Verbindungen zu anderen Nutzern, Musikerinnen und Musikern sowie zu Influencern lassen sich über sogenannte ,,Duette‘‘ verwirklichen. Dabei postet eine Seite ein Video, zum Beispiel ein Tanzvideo, und die andere Seite macht dazu ein Reaktionsvideo. In sogenannten ‚,Stitches‘‘ kann die Reaktion direkt hinter dem originalen Video gezeigt werden.

 

3. Exklusivität

 

Inwiefern diese Strategie funktioniert, hängt davon ab, wie viele Follower du bereits auf TikTok hast und ob deine Zielgruppe dort vertreten ist. Falls deine Zielgruppe eher älter ist, kannst du versuchen, diese über andere Kanäle quasi zu TikTok zu lotsen, indem du ihnen dort neuen, exklusiven Content bietest. Dies funktioniert natürlich auch andersherum. Oftmals ist es einfacher, viele Follower Um deinen Fans neue Anreize zu bieten, kannst du beispielsweise ein Gewinnspiel machen oder selbst eine Challenge ausrufen. Das funktioniert natürlich umso besser, solltest du bereits eine kleine Fanbase aufgebaut haben. Nutzt du mehrere Plattformen übergreifend, kannst du Inhalte nur auf einer Plattform zeigen. Ein Beispiel wäre zum Beispiel, dass du deine Fans nach Ideen für einen Namen für dein neues Album fragst oder sie eine Zeile aus deinem Song aussuchen lässt, den

 

4. Kanäle untereinander verbinden

 

Wie bereits in den vorherigen Punkten erwähnt, ist es immer sinnvoll, die

verschiedenen Kanäle untereinander zu verknüpfen. Dazu gehört nicht nur, dass

du zum Beispiel bei Instagram auf TikTok hinweist, sondern auch, dass sich

jegliche Plattformen in dein Branding einbetten lassen. Das bedeutet, du kannst

zwar unterschiedliche Inhalte posten, solltest aber immer daran denken, was du

für ein Branding hast und inwiefern deine Inhalte dazu passen. Teilst du auf

Instagram zum Beispiel Inhalte gegen Umweltverschmutzung und Müllverbrauch,

dann solltest du in deinem TikTok-Video nicht mit Plastiktüten um dich werfen.

Überlege dir also vorher, welche Botschaften du vermitteln möchtest und was

deine Werte sind.

Verknüpfungen kannst du auch immer in deinem Profil hinterlegen, sodass Fans und Follower schnell von Plattform zu Plattform kommen. Verlinkungen unter

Bildern und Videos helfen dabei ebenfalls. Wie oben bereits berichtet, hilft die Verbindung der Kanäle auch dabei, Kontakte aufzubauen. Folgst du jemandem auf TikTok oder Instagram, lohnt es sich also auch immer, auf dem jeweils anderen Kanal nach ihm oder ihr zu suchen.

 

5. Bleib du selbst und steh zu dir!

 

Unser letzter Tipp ist der wichtigste: Sei authentisch! Vielleicht wirst du ein großer TikTok-Musiker*in, vielleicht verlässt du die Plattform nach einer Stunde wieder, weil es dir doch alles zu viel ist. Beide Varianten sind völlig in Ordnung, denn du sollst dich wohlfühlen und deinen eigenen Weg im Dschungel all dieser Social Media-Plattformen und in der Musikwelt finden. Bleib auf jeden Fall du selbst, denn Authentizität ist in der Musikbranche auf jeden Fall wichtig. Auch bei TikTok und Instagram wirst du auf Dauer eher am Ball bleiben und dadurch erfolgreich, dass du die Inhalte produzierst, teilst und verfolgst, die dir gefallen.

Egal, was du tust, wir werden dich auf jeden Fall bei deinen Vorhaben unterstützen. Bei einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir zusammen deine Zielgruppe und können schnell entscheiden, ob TikTok für dich wertvoll sein kann.

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Quellen:

https://www.influencevision.com/blog/influencer-marketing-auf-tiktok/#part2.2 https://www.musicindustryhowto.com/how-to-use-tik-tok-for-musicians/ https://soundcharts.com/blog/tiktok-guide-for-artists-and-music-professionals

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